Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

Besinnliche Stimmung und winterliche Temperaturen locken viele Besucher auf den Münchehöfer Weihnachtsmarkt

 

„Ideal sei das Wetter gewesen“, so waren sich hinterher alle mitwirkenden Vereine und Verbände, aber auch die Gäste des Münchehöfer Weihnachtsmarktes einig. Denn nachdem sich die Temperaturen zu Beginn der letzten Woche noch im frühlingshaften, zweistelligen Bereich bewegten, fiel das Thermometer pünktlich zum ersten Adventwochenende in Richtung Nullpunkt. Bei schönstem Winterwetter kamen die vielen leckeren, und zumeist heißen Speisen und Getränke der kleinen Budenstadt bei den Besuchern bestens an, so dass der Schulhof und dass Areal rund um das Dorfgemeinschaftshaus zu jeder Zeit gut gefüllt waren. Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt schon traditionsgemäß mit einem kurzen, aber sehr besinnlichen Gottesdienst von Pastorin Melanie Mittelstädt, an den sich das Weihnachtscafé der Kirchengemeinde Sankt Antonius anschloss. Dort konnten sich vor allem die älteren Bürgerinnen und Bürger aufwärmen und sich in gemütlicher Atmosphäre an den leckeren selbst gebackenen Kuchen und Torten laben. Gleich nebenan in der Turnhalle waren wieder die Aussteller der „Kreativen Hände“ zu Gange, und boten an ihren weihnachtlich dekorierten Ständen allerlei Handarbeiten an. Dort hatte auch der Schützenclub Bärenbruck eine Anlage zum Lichtpunktschießen aufgebaut. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Kinder, und natürlich auch die Erwachsenen, in den Schießsport hinein schnuppern. Für alle Schützen gab es nach der Übung Süßigkeiten und für die drei besten sogar einen Pokal. Draußen auf dem Schulhof waren wieder die Ess- und Getränkestände der Vereine aufgebaut. Die Feuerwehr präsentierte sich dabei mit ihrem neuen und modernen Verkaufsstand, und beim TSV gab es in diesem Jahr zusätzlich zum Gyros und zum Jagertee noch heißen Caipirinha. Richtig voll wurde es dann natürlich auf dem Markt, als zunächst der Posaunenchor Kirchberg, zusammen mit der Posaunen-AG der Schule, auftrat, und dann anschließen die Kinder des Schulchores und des Kindergartens die Bühne betraten. Die Eltern und Großeltern waren ob der einstudierten Lieder sehr begeistert und bedachten alle Musikbeiträge mit großem Applaus. Das hatte dann wohl auch der Weihnachtsmann gehört. Als die Kinder nämlich nach ihrem Auftritt im Chor seinen Namen riefen, ließ er auch nicht lange auf sich warten, und kam mit seinem prall gefüllten Sack um die Ecke. Doch es musste nicht gedrängelt werden. Der Verteter aus dem hohen Norden hatte für alle kleinen Besucher etwas dabei, so dass die Kinder alle zufrieden nach Hause gingen. Mittlerweile war es dunkle geworden, und die Besucher versammelten sich am Lagerfeuer oder im kleinen Zelt des TSV, so dass der rundum gelungene Weihnachtsmarkt erst in den Abendstunden endete.

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