Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

Weihnachtsfeier für die Senioren am zweiten Advent

Ortsrat Münchehof tagt in der Harzklause

 

Zu seiner voraussichtlich letzten Sitzung in diesem Jahr kam der Ortsrat Münchehof jetzt auf Einladung von Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier in der Gaststätte Harzklause zusammen. Nach Begrüßung und Eröffnung hatten wie gewohnt zunächst die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anliegen dem Rat vorzutragen. Gelobt wurde hier zunächst die Tatsache, dass nach mehrmaligem Drängen der Verbindungsweg zwischen der Sraße „Steinkamp“ und der „Fürstenhagener Straße“ nun endlich, wie auch früher schon, wieder für den regulären Verkehr gesperrt ist. Nachdem sich aber schon öfter große LKW in den „Steinkamp“ verirrt hätten, sei es unbedingt erforderlich, die Sackgasse eingangs mit einem Schild als solche zu kennzeichnen. Nach Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit, sowie der Genehmigung der Tagesordnung berichtete Uthe-Meier zunächst von den aktuellen örtlichen Geschehnissen. Die Kinderdisco am 13. Oktober sei insgesamt gut gelaufen, war aber nicht so gut besucht, wie in den letzten Jahren. Bereits jetzt hätte man sich darauf verständigt, die Disco das nächste Mal wieder in den Wintermonaten und außerhalb der Schulferien stattfinden zu lassen. Im nächsten Jahr werden alle Ortsteile an zentraler Stelle, gefördert durch das Leader-Programm Niedersachsen, mit freiem WLAN ausgestattet. In Münchehof wird das der Bereich Dorfgemeinschaftshaus/Turnhalle sein. Das schnelle Internet für alle Haushalte soll nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Telekom Technik GmbH, im östlichen Teil des Dorfes (oberhalb der Bahnschienen) in 2018 umgesetzt werden. Auch der Ortsteil Stauffenburg kann Ende des nächsten Jahres mit der Freischaltung von 50 bis 100 Mbit/s rechnen. Die durch das Hochwasser vorgezogene Prüfung der Brückenbauwerke im Stadtgebiet hat ergeben, dass die Tragfähigkeit der Brücke am „Steinkamp“ über den Pandelbach nicht mehr gegeben ist, und diese für den Verkehr zu sperren ist. Informationen zu Sanierung oder Neubau liegen noch nicht vor. Nach Aussprache des Berichtes folgte der Tagesordnungspunkt Verschiedenes. Hier beschäftigte sich die Versammlung zunächst mit der Ausgestaltung der Weihnachtsfeier für die Münchehöfer Senioren. Wie gewohnt wird die Feier für alle Bürgerinnen und Bürger des Dorfes ab 60 Jahren am zweiten Adventsonntag, in diesem Jahr am 10. Dezember, stattfinden. Ab 14.30 Uhr erwartet die Gäste in der weihnachtlich geschmückten Turnhalle ein kurzweiliger Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem kleinen Unterhaltungsprogramm. In diesem Jahr bereiten die Kinder der Grundschule eine kleine Vorführung vor, so dass man auf diesen Auftritt sehr gespannt sein darf. Natürlich wird der Nachmittag auch wieder musikalisch umrahmt und das ein oder andere Weihnachtslied gemeinsam gesungen. Zu dieser Feier, zu der man sich nicht voranmelden muss, sind schon jetzt alle Seniorinnen und Senioren des Dorfes herzlich eingeladen. Als zweites großes Thema beschäftigten sich die Mitglieder des Ortsrates mit dem Ablauf der kommenden Seniorenfahrt. Auch wenn der Termin und das Ziel noch nicht bekannt sind, waren sich alle darüber einig, dass die Reise im Jahr 2018, auch in Hinblick auf die nicht befriedigende Teilnahme in diesem Jahr, als Halbtagsfahrt geplant wird und nur mit einem Bus stattfindet. „Es müsse ja nicht bis in alle Zeiten so bleiben, aber man wolle mal etwas anderes ausprobieren“, so der Tenor der Diskussion. Ergänzend dazu möchte der Ortsrat nun endlich auch mal eine Erlebnisfahrt für die Kinder des Dorfes anbieten. Sabine Wendt erklärte sich spontan bereit, sich Gedanken über die Planungen zu machen. Das letzte große Thema des Abends „stank“ im wahrsten Sinne des Wortes „zum Himmel“. Denn es ist schon unglaublich, was einige Hundehalter ihrer Stadt und ihren Mitbürgern zumuten. Jeder Hund muss und soll natürlich sein Geschäft machen. Und mit großer Sicherheit räumen die meisten Besitzer die Häufchen ihrer Lieblinge auch weg. Umso schlimmer ist es, dass einige wenige ganz konsequent und regelmäßig die Hinterlassenschaften ihrer Hunde liegenlassen. Und das nicht etwa irgendwo in Wald und Flur, sondern mitten in der Ortschaft. Sogar in den sozialen Medien sorgte diese Problematik schon für Gesprächsstoff und auch einige Münchehöfer Bürger ließen jetzt ihren Unmut verlauten. Besonders schlimm hat es den erst im letzten Jahr von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufwendig sanierten Radweg erwischt. Auf dem geschotterten Randstreifen zur Fahrbahn befindet sich ein Häufchen neben dem nächsten. Auf der Strecke von der Einmündung Straße „Klostermühle“ bis zum ersten Leitpfosten (ca. 25 Meter) kommen so sage und schreibe 30 (in Worten: dreißig) Hundekothaufen zusammen! „Größe, Form und der Verwesungsgrad“, so Uthe-Meier, „lassen darauf schließen, dass es höchstwahrscheinlich immer die gleichen drei bis vier Hunde sind, die an dieser exponierten Stelle tagtäglich ihr Geschäft verrichten“. Wer im Dorf sucht, findet mit Sicherheit noch andere öffentliche Flächen, die als Hundeklo missbraucht werden. Und dabei sind nach §6 der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Stadt Seesen Hundehalter verpflichtet, den Kot ihrer Tiere auf öffentlichen Straßen oder Anlagen unverzüglich zu beseitigen. Vergehen können mit bis zu 5000 € geahndet werden. Es ist unbedingt nötig an die Vernunft der Hundehalter zu appellieren, indem man vielleicht einfach mal demonstrativ abwartet, was „nach“ dem Geschäft weiter passiert und gegebenenfalls das Gespräch sucht. „Nütze auch gutes Zureden nicht“ so resümierte Uthe-Meier schließlich die Diskussion, „ist es durchaus angebracht, solche Ordnungswidrigkeiten zur Anzeige zu bringen“. Nach dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes folgte die Schließung der harmonisch verlaufenden Sitzung.