Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

 

Ortsrat Münchehof verpflichtet Stefan Nortmann als neues Mitglied

Dieter Kolle neuer stellvertretender Bürgermeister

 

Zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr kam jetzt der Ortsrat Münchehof in der Gaststätte Harzklause zusammen, um ein neues Ortratsmitglied zu verpflichten und den stellvertretenden Bürgermeister zu wählen. 

Nach Eröffnung und Begrüßung durch Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier folgte zunächst die Genehmigung der Tagesordnung und die Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 21. November des vergangenen Jahres. Anschließend hatten wie gewohnt die anwesenden Gäste das Wort. Auch diesmal wurden wieder einige Themen rund um Münchehof angesprochen. So wollte ein Bürger wissen, ob man schon einmal über einen zusätzlichen Altpapiercontainer nachgedacht habe. Hintergrund ist, dass die örtliche Feuerwehr die Altpapiersammlung in Kürze einstellt. Man werde die zukünftige Entsorgung am Container, so Uthe-Meier, beobachten und gegebenenfalls versuchen, Maßnahmen in die Wege zu leiten. Ein großes Thema waren auch wieder einmal die zum Teil sehr schlechten Zustände der Straßen im Seesener Stadtteil. Tenor der Diskussion war, dass man nicht immer nur Flickwerk betreiben dürfe, um dann später die Anlieger durch hohe Straßenausbaugebühren zu beteiligen. Ein Bürger machte sich Sorgen um den Baumbestand auf dem örtlichen Friedhof. Zwei Bäume seien bereits gefällt und auch ein Dritter müsse noch dran glauben. Er wollte wissen, was der Grund für die Fällungen ist und wie es dort nach der Schonpause weitergeht. Der Ortsrat versprach, Informationen zu dieser Sache einzuholen. Bei Tagesordnungspunkt fünf wurde es spannend. Auch deswegen waren wahrscheinlich einige Gäste mehr gekommen als gewöhnlich. Das ehemalige Ortsratsmitglied und die bis dato stellvertretende Ortsbürgermeisterin Sabine Wendt hatte ihr Mandat im Münchehöfer Rat mit dem Schreiben vom 16. November niedergelegt. Als nächste Ersatzperson der CDU, für die durch Personenwahl gewählten Bewerber ist Stefan Nortmann nachgerückt. Nach Feststellung des Sitzverlustes von Wendt wurde dieser durch die Ortsbürgermeisterin verpflichtet und bekam ein kleines Willkommensgeschenk überreicht. Im Folgenden wurde Dieter Kolle von seinen sechs Kollegen einstimmig zum neuen stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt. Anschließend folgte der Bericht der Ortsbürgermeisterin. Viel sei im neuen Jahr noch nicht los gewesen, so Uthe-Meier. Das Tor vor der Zufahrt vor dem DGH wurde entfernt. In Kürze wird dort ein „Feuerwehrpfosten“ installiert, der die Zufahrt begrenzen wird. Für die Idee einer Mitfahrerbank sieht auch das Ordnungsamt derzeit keinen idealen Standort. In der Straße Unter den Linden sind für dieses Jahr Leitungsarbeiten geplant; ein Termin hierfür wurde noch nicht angegeben. Das gemeindliche Einvernehmen zur Aufstellung einer neuen Funkantenne wurde im Januar hergestellt. Des Weiteren wurden Überlegungen zum bevorstehenden internen Wettbewerb im Rahmen „Unser Dorf soll schöner werden“ angestellt. So soll der Wettbewerb aller Voraussicht nach am 26. Juni stattfinden und in ähnlicher Weise durchgeführt werden, wie in den letzten Jahren. Ein ausführlicher Bericht hierzu folgt im Vorfeld. Unter Punkt Verschiedenes wurden noch einige wenige Themen angesprochen. So stellte Franz Maier der Verwaltung die Frage, wann die Mauer um die Gedenkstätte der KZ-Opfer auf dem Friedhof saniert werde. Bereits vor gut einem Jahr hatte der Ortsrat in Absprache mit dem Friedhofsamt und dem Baubetriebshof beschlossen, durch die Aufstellung einer Gedenktafel, die Mauer langfristig ohne Inschrift zu erhalten und diese dahingehend zu sanieren. Nach gerade einmal einer guten halben Stunde schloss Uthe-Meier die harmonisch verlaufende Sitzung.