Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

 

Heimatverein Münchehof gestaltete einen „Lebendigen Advent“

Gemütlicher Abend bei Kerzenschein mit Musik und Geschichten

 

Eigentlich sollte in diesem Jahr abweichend von den bisherigen Gepflogenheiten und auf Grund der guten Erfahrungen im letzten Jahr die sonst übliche Adventsfeier des Heimatvereins Münchehof e. V. nicht in der Neckelnberghütte stattfinden, sondern als „Lebendiger Advent“ rund um die Pandelbachhütte im wildromantischen Pandelbachtal gestaltet werden. Doch auch dazu kam es nicht. Das angekündigte und später auch so eingetretene stürmische Winterwetter zwang die auch sonst sehr flexiblen  Organisatoren des Vereins rechtzeitig zum Umdisponieren. Kurzerhand wurde die Großgarage des Vorsitzenden um das vereinseigene große Zelt erweitert und alles sehr festlich geschmückt. Kein Wunder also, dass sich in dem adventlich anmutenden Rahmen zahlreiche Mitglieder und Freunde des Vereins einfanden, um ein paar schöne gemeinsame Stunden zu verleben. Und so ließ es sich der Vorsitzende des Heimatvereins, Dieter Pöppe, nicht nehmen, die vielen Gäste – unter ihnen auch Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier - herzlich zu begrüßen und gleich zu Beginn allen Helferinnen und Helfern für die Mithilfe bei den umfassenden Vorbereitungen zu danken. Sein besonderer Gruß und Dank galt Emil Beermann, der mit seinem Waldhorn für die musikalische Umrahmung sorgte  und Ilse Bauerdorf, die es wiederum übernommen hatte, eine kleine weihnachtliche Geschichte zu Gehör zu bringen. Gern kam man der Aufforderung nach, das eine oder andere von Emil Beermann intonierte weihnachtliche Lied mitzusingen und die Geschichte von Ilse Bauerdorf, die von einer aus Ostpreußen nach Neuseeland ausgewanderten Großmutter erzählte, die ihrem Großsohn von den schneereichen Wintern in ihrer Heimat berichtete und ihm klarzumachen versuchte, was Schnee bedeutet und wie es dazu kommt, dass es schneit. Die Geschichte endet mit der Erzählung, wie der Junge dann beim Krippenspiel selbst Frau Holle nachahmte und den Inhalt eines mit Daunen gefüllten Kissens über die bei dem Spiel anwesenden Leute entleerte. 

Dass es an passenden Köstlichkeiten nicht fehlte, dafür hatten Bärbel Karges, Gunda Grotelüschen, Britta Schalitz und Ursula Traupe gesorgt und natürlich sorgten auch die zünftigen warmen Getränke wie Glühwein oder Punsch für die entsprechende Stimmung. Und so nahm der Lebendige Advent – wenn auch in anderer als geplanter Form – einen sehr schönen, harmonischen Verlauf und endete – wie könnte es auch anders sein – erst in den später Abendstunden.