Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

Arbeitseinsatz des Heimatvereins trotz Coronapandemie

Vereinseigene Anlagen in Wald und Flur auf Vordermann gebracht


Wie in all den Jahren zuvor, so hatte auch jetzt wieder der Heimatverein Münchehof e. V. tüchtige Helfer gewinnen können, um die Folgen des Winters an den vereinseigenen Anlagen zu beseitigen. Anders als sonst dienten die Arbeiten diesmal vorwiegend der Instandhaltung und Pflege, weil die Maßnahmen, die sonst auch der Vorbereitung vieler Veranstaltungen des Vereins dienten, die insbesondere im Frühjahr und Sommer eines jeden Jahres fester Bestandteil des Terminkalenders sind, ja bekanntlich wegen der Coronakrise ausfallen mussten. Davon betroffen waren und sind vor allem das beliebte Himmelfahrtstreffen an der Pandelbachhütte, die Märchenwanderung des Teams „Märchenstraße“, die geschichtlichen Exkursionen für die Grundschüler sowie die Beteiligung an den Ferienpassaktionen 2020 (der Beobachter berichtete). Gleichwohl war es auch in diesen Wochen wichtig,  die sichtbar gewordenen meist witterungsbedingten  Schäden an den vereinseigenen Anlagen zu beseitigen und die Hütten, Hinweistafeln, Bänke und Tische sowie Brunnen, die rund um Münchehof bis hinauf zum „Keller“, der Passhöhe zwischen Münchehof und Wildemann, errichtet wurden, auszubessern, zu reinigen und notwendige Pflegearbeiten bis hin zu Ausbesserungsmaßnahmen beliebter Wanderwege durchzuführen. Obwohl sich ständig – so auch in den Wintermonaten - Mitglieder des Heimatvereins um die Anlagen kümmern, galt es jetzt, insbesondere die Rasenflächen von dem restlichen Laub zu befreien und kleinere witterungsbedingte Schäden an den Hütten auszubessern sowie  die Hinweistafeln, die den interessierten Wanderer wichtige Informationen über das Wirken der Zisterzienser Mönche im frühen Mittelalter vermitteln, zu überprüfen.

Und so trafen sich auch jetzt wieder an mehreren Tagen  fleißige Helfer des rührigen Vereins, um unter der bewährten Regie des Vorsitzenden Dieter Pöppe  Hacke, Schaufel, Besen, Pinsel und ähnliches Arbeitsgerät tüchtig „zu strapazieren“ oder auch den  Rasenmäher zum Einsatz zu bringen. Nicht zuletzt wegen der angenehmen Witterung machte es allen sichtlich viel Spaß, die Anlagen am Hundert-Gülden-Brunnen, die Gedenkstätte der ehemaligen Margaretenkapelle und vor allem die große Anlage an der Hütte im Pandelbachtal so richtig auf Vordermann zu bringen. um damit vielen Wanderern und Naturliebhabern einen Rahmen für angenehme Begegnungen zu bieten. Besondere Arbeitseinsätze erforderten diesmal der Wanderweg „Am Rohländer“ und das Areal sowie die Zuwegung zur Ruine Stauffenburg, für die sich sonst niemand zuständig fühlt. „Am Rohländer“ – Verbindungsweg von der Sautalstraße zur Wildemannstraße – waren unter Einsatz des Traktorengespanns von Eckhard Pöppe sogar umfangreichere Wegebaumaßnahmen erforderlich, die dank der Unterstützung durch die Fels-Werke und mit freundlicher Genehmigung der zuständigen Revierleiterin, Dorothe Bock, bewältigt werden konnten. 

Erfreut waren die fleißigen Helfer auch über das Ergebnis ihrer letztjährigen Arbeit an den Rotdornbäumen „Im Winkel“, die im Mai prächtig blühten.

Klar, dass der Vorsitzende Dieter Pöppe nach den jeweiligen Arbeitseinsätzen herzliche Worte des Dankes an alle Akteure richtete und zu einem zünftigen Imbiss mit Umtrunk einlud. In diesem Jahr waren neben Dieter Pöppe vor allem Werner Hachmeister, Andreas Hosang, Detlef Mitzinneck, Peter Niemieczek, Eckhard Pöppe, Wolfgang Probst und Bastian Schröder im Einsatz.

Es versteht sich von selbst, dass man nach getaner Arbeit gern in geselliger Runde die Gemeinsamkeit pflegte und schon jetzt über weitere gemeinsame Aktivitäten nachdachte.  

Der geänderte Jahresplan kann im Folgenden heruntergeladen werden