Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

 

 

Traumhaft schönes Winterwetter begünstigte die diesjährigen Winterwanderungen des Heimatvereins

Volles Haus beim anschließendem Grünkohlessen

 

Traumhaft schönes Winterwetter und leicht schneebedeckte und gefrorene Wald- und Feldwege sorgten in diesem Jahr für geradezu optimale Rahmenbedingungen bei den vom Heimatverein Münchehof zum nunmehr 26. Mal in Folge veranstalteten Winterwanderungen, die auch diesmal wieder mit einem zünftigen (Braun-(Grün-)kohlschmaus ihren gesellschaftlichen Abschluss fanden. Damit knüpfte der rührige Verein erneut an seine langjährige Tradition nahtlos an. Das durchweg sonnige Winterwetter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgte bereits unterwegs für eine tolle Stimmung, als die beiden Wandergruppen unter fachkundiger Führung in den  Münchehöfer Fluren und Stauffenburger Wäldern unterwegs waren. Kein Wunder also, dass es den vielen wanderfreudigen Mitgliedern und Freunden des Heimatvereins Münchehof - immerhin waren diesmal wieder rund 50 Wanderer der Einladung gefolgt -  in diesem Jahr besonders viel Freude bereitete,  den Tag gemeinsam zu genießen. Die große Tour mit der längeren Wanderstecke startete unter Führung von Revierförster i. R. Werner Hachmeister, der es sich erneut nicht nehmen ließ, unterwegs viel interessante Informationen über die Forstwirtschaft zu vermitteln, diesmal um 9.00 Uhr oberhalb der ehemaligen Domäne Fürstenhagen und führte über den Vorwerksweg zunächst rund um den Grefekenberg. Weiter führte die Wanderstecke dann über den Pagenkampsweg vorbei an der Ruine Stauffenburg zum Denkmal des früheren Forstmeisters Dr. Willy Wobst. Hier nutzte Werner Hachmeister die Gelegenheit, ausführlich über die von Dr. Wobst begründete naturgemäße Waldwirtschaft, die ihn weltbekannt gemacht hat und schließlich auch Anlass für dieses Denkmal gewesen ist, zu berichten. Danach ging es dann über den Ildehäuser Weg zurück nach Fürstenhagen, wobei unterwegs die vielfachen Schäden, die der kürzliche Orkan „Friederike“ angerichtet hatte, wahrgenommen wurden.  Natürlich wurden an besonders schönen Stellen kleine Pausen eingelegt, um die Flüssigkeitsdefizite mit geeigneten Durstlöschern auszugleichen, die der fürsorgliche Vorsitzende Dieter Pöppe bei seiner Begrüßung der Wandergruppen den beiden Wanderführern mit auf den Weg gegeben hatte.

Die Führung der zweiten Gruppe mit einer etwas kürzeren Streckenführung hatte in diesem Jahr wieder der langjährige Wanderführer Werner Fuchs übernommen. Die Wanderstrecke dieser Gruppe führte zunächst über die Fürstenhagener Straße, um dann  sehr bald jene Flur zu erreichen, die in den alten Rezessen mit dem Namen „In der Arscherbe“ belegt wurde. Auf der Höhe vor „Vor den Bären Cämpen" nutzte  auch diese Gruppe eine kleine Pause, um sich mit einem Konditionswässerchen zu stärken. Von hier aus eröffnete sich bei dem vorherrschenden klaren Winterwetter ein wunderbarer Blick über Münchehof, Herrhausen und Seesen bis in den Ambergau hinein.  Gegen 12.00 Uhr vereinigten sich beide Wandergruppen am und im Dorfgemeinschaftshaus wo sich bereits die Nichtwanderer eingefunden hatten.  In der mit rund 80 Teilnehmern vollbesetzten Sporthalle stärkten sich die Münchehöfer Heimatfreunde anschließend bei Grünkohl,  Brägen- und Schmorwurst, aber auch mit Kassler und Steak. Dass dabei die  passenden  Durstlöscher nicht fehlen durften, versteht sich von selbst.  Kein  Wunder also, dass der Vereinspräsident Dieter Pöppe die Gelegenheit nutzte, noch einmal alle Teilnehmer herzlich zu begrüßen und um ein außerordentlich erfreuliches Resümee der diesjährigen Wanderungen zu ziehen.  Er dankte den beiden Wanderführern für die vorbildliche Vorbereitung und Führung. Einen besonderen Dank richtete er aber an das Team der „Harzklause“, das – so Dieter Pöppe – keine Mühe gescheut habe, um die vielen Gäste so richtig zu verwöhnen. Klar, dass nach solch wunderschönen Wanderungen und dem zünftigen Grünkohlschmaus Mitglieder und Gäste des Vereins gern in fröhlicher Gemeinschaft und bei guter Stimmung den Nachmittag so recht genießen konnten.