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Dorothea Winkler für 50jähriges Engagement als Übungsleiterin geehrt

Kreissportbund würdigt die Jubilarin als „Grand Dame“ des TSV Münchehof mit der Ehrennadel

 

Dreiundfünfzig Jahre sind inzwischen vergangen, als sich damals viele meist jüngere Frauen zusammengeschlossen haben, um dem Beispiel ihrer Partner folgend, sich einmal wöchentlich sportlich zu betätigen. Daraus entstand im TSV zunächst eine und später eine weitere Damengymnastikgruppe. Breits drei Jahre später, also im  Jahre 1968,  als der Übungsbetrieb aus der Mehrzweckhalle an der Kastanienstraße in die neue Schulturnhalle verlegt wurde und die damalige Übungsleiterin, Ingeburg Limburg aus Gittelde, altersbedingt ausschied, übernahm Dorothea Winkler – von den meisten in Münchehof liebevoll Dorli genannt – die Übungsleitung und engagiert sich seitdem Woche für Woche viele Stunden in verschiedenen Sportgruppen für viele Sportlerinnen und Sportler des TSV. Man muss also schon lange zurückdenken, um an den Beginn ihrer Tätigkeit vorzudringen. Anlass genug, das Wirken von Dorli Winkler nun im Rahmen einer Jubiläumsfeier zu würdigen und sie liebevoll zu ehren. 

Auf Initiative der Damengymnastikgrupppe I und besonders deren Gruppenleiterin Marlis Reinecke-Stratmann, hatten sich deshalb jetzt nahezu alle rund 80 Sportlerinnen und Sportler, die in den verschiedenen von Dorli Winkler betreuten Gruppen aktiv sind, im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus zusammengefunden, um diesem Jubiläum  einen würdigen Rahmen zu geben. Marlis Reinecke-Stratmann zeigte sich in ihrer Begrüßungsansprache hocherfreut, dass sie neben der Jubilarin mit Ehemann Rudolf, die beim Betreten des DGH mit stehenden Ovationen empfangen wurden,  auch Andrea Wilhelm-Opel als Repräsentantin des Kreissportbundes Goslar und die Spitze des TSV-Vorstandes mit Rolf Schulz, Peter Gerhards und Dieter Kolle begrüßen konnte.  Peter Gerhards war es dann auch, der namens des TSV die Laudatio hielt. In einem sehr humorvoll vorgetragenen Rückblick ließ er die Höhepunkte des langjährigen Engagements von Dorli Winkler noch einmal Revue passieren. Er erinnerte an die nicht ganz leichte  Anfangsphase, als sich durch Dissonanzen einige Sportlerinnen abspalteten und einen eigenen Verein gründeten, aber auch daran, dass schon damals von ihr drei Kinderturngruppen ins Leben gerufen wurden, aus der u. a. auch Torsten Tiller hervorging, der  später von Rudi Winkler trainiert wurde und  sogar internationale Erfolge feiern konnte. Erinnert wurde auch an die Gründung der Kollegiumssportgruppe des Seesener Gymnasiums, an die vielen Rückschulkurse  und als es dann moderner wurde auch an die Etablierung von  Stepp Aerobic im TSV. Aus eigener Wahrnehmung konnte er berichten, dass lange Zeit das Lied „Atemlos“ die Sportlerinnen  motivierte. Gerhards: „Atemlos erlebt man dich vermutlich nie, zuverlässig hast du deine Gruppen geleitet und leitest sie noch immer, wobei auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommt“.  Peter Gerhards und Vorsitzender Rolf Schulz dankten im Anschluss daran namens des TSV für das 50jährige vorbildliche Wirken, gratulierten zum Jubiläum und überreichten Blumen und Geschenke als äußeres Zeichen des Dankes. 

Der Gratulation, dem Dank und guten Wünschen schloss sich anschließend Andrea Wilhelm-Opel als Repräsentantin des Kreissportbundes Goslar an. Sie sagte, dass es ihr eine große Ehre sei, die „Grande Dame“ des TSV Münchehof mit der Ehrennadel des Kreissportbundes auszeichnen zu dürfen. Dabei würdigte sie besonders, dass Dorli Winkler von ihrem Verein und ihren Sportkameradinnen hoch geschätzt und hoch verehrt wird und viele sie in ihr Herz geschlossen haben. Diesen Eindruck konnte man wahrlich im Laufe des Abends, als dann Marlis Reinecke-Stratmann das von den Sportlerinnen selbst bestückte Buffet eröffnete hatte, gewinnen. Zuvor übergab Marlis Reinecke-Stratmann als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung im Namen aller von der Jubilarin betreuten Sportlerinnen und Sportler zwei Rosenbäumchen in den Vereinsfarben des TSV: Also rot und weiß.

Danach nahm eine außerordentlich harmonische Feier mit vielen Gesprächen über alte Zeiten  ihren gewünschten Verlauf.